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Anmeldung am PC schlägt fehl – Kennwort abgelaufen oder Konto gesperrt

Worum es geht

Sie geben Ihr Kennwort ein und kommen nicht hinein. Windows meldet, das Kennwort sei falsch, das Konto gesperrt oder der Anmeldedienst nicht verfügbar. Der häufigste Grund ist harmlos: das Kennwort ist abgelaufen, oder es wurde zu oft falsch eingegeben und die Sperre schützt jetzt das Konto.

Bevor Sie ein Ticket schreiben, gehen Sie die folgenden Punkte durch. Zwei davon lösen die meisten Fälle innerhalb einer Minute.

Das steckt meistens dahinter

  • Das Kennwort ist abgelaufen. Windows kündigt das tagelang an, die Meldung geht im Alltag aber leicht unter.
  • Zu viele Fehlversuche haben das Konto gesperrt – auch Fehlversuche vom Handy, das im Hintergrund weiter mit dem alten Kennwort Mails abholt.
  • Die Feststelltaste ist aktiv, oder das Tastaturlayout steht auf Englisch: dann liegen Y und Z vertauscht, und Sonderzeichen landen woanders.
  • Sie melden sich an einem Gerät an, das länger nicht im Firmennetz war, und geben das neue Kennwort ein – das Gerät kennt aber noch das alte.
  • Der Benutzername wird in der falschen Schreibweise eingegeben, etwa ohne Domäne oder mit der privaten Mailadresse.

Schritt für Schritt

1. Die drei Sekunden vor dem Ticket

  1. Leuchtet die Feststelltaste? Tippen Sie Ihr Kennwort testweise in das Feld für den Benutzernamen – dort ist es lesbar.
  2. Steht das Tastaturlayout unten rechts am Anmeldebildschirm auf DE?
  3. Verwenden Sie die Anmeldung, die Sie sonst auch verwenden: entweder Ihre Mailadresse oder Benutzername im Format firma\vorname.nachname. Beides gemischt funktioniert nicht.

2. Meldung: Das Kennwort ist abgelaufen

In diesem Fall bietet Windows die Änderung direkt am Anmeldebildschirm an. Nehmen Sie das Angebot an, statt es wegzuklicken.

  1. Altes Kennwort eingeben, dann zweimal das neue.
  2. Das neue Kennwort muss sich deutlich vom alten unterscheiden – eine hochgezählte Ziffer am Ende wird in der Regel abgelehnt.
  3. Nach der Änderung ist der Rest des Tages Nacharbeit: Handy, Outlook und gespeicherte Netzlaufwerke wollen das neue Kennwort ebenfalls. Die Seite „Kennwort geändert“ in diesem Bereich beschreibt, was zu tun ist.

3. Meldung: Das Konto ist gesperrt

Die Sperre löst sich bei den meisten Kunden nach einigen Minuten von selbst. Wichtig ist, in dieser Zeit nicht weiter zu probieren – jeder Fehlversuch startet die Frist neu.

  1. Schalten Sie zuerst das Handy in den Flugmodus oder schließen Sie die Mail-App darauf. Ein Gerät mit altem Kennwort sperrt das Konto sonst sofort wieder.
  2. Warten Sie fünfzehn Minuten, ohne sich anzumelden.
  3. Melden Sie sich danach einmal und mit voller Aufmerksamkeit an.

Wenn sich das Konto mehrmals täglich sperrt, ist fast immer ein Gerät im Spiel, das noch mit dem alten Kennwort arbeitet – oft ein Tablet, ein zweites Handy oder ein Multifunktionsgerät, das über Ihr Konto scannt. Schreiben Sie uns in diesem Fall, welche Geräte Sie verwenden.

4. Meldung: Anmeldedienst nicht verfügbar oder Domäne nicht erreichbar

Hier liegt es nicht am Kennwort, sondern an der Verbindung zum Firmennetz.

  1. Sind Sie im Büro: Steckt das Netzwerkkabel, und leuchtet die Buchse?
  2. Sind Sie im Homeoffice: Melden Sie sich mit dem zuletzt verwendeten Kennwort an – Windows lässt das offline zu – und bauen Sie danach die VPN-Verbindung auf.
  3. Bleibt es dabei, notieren Sie den genauen Wortlaut der Meldung und melden Sie sich bei uns.

So beugen Sie vor

  • Ändern Sie das Kennwort, sobald Windows es ankündigt, und nicht am letzten Tag vor dem Urlaub. Ein abgelaufenes Kennwort merkt man erfahrungsgemäß am Montagmorgen um sieben.
  • Ändern Sie es am besten am Vormittag im Büro. Dann sind alle Geräte in Reichweite, die das neue Kennwort ebenfalls brauchen.
  • Melden Sie ein Gerät, das Sie nicht mehr verwenden – ein altes Handy holt sonst jahrelang mit falschem Kennwort Mails ab und sperrt Ihr Konto.

Wenn nichts davon hilft: Ticket per E-Mail

Dann übernehmen wir. Schreiben Sie einfach eine E-Mail an support@acronum.com – daraus wird automatisch ein Ticket, und Sie bekommen eine Eingangsbestätigung. Ein Anruf ist dafür nicht nötig, und Sie müssen auch kein Formular ausfüllen.

Je mehr von den folgenden Punkten in der Mail steht, desto seltener müssen wir nachfragen – und desto schneller ist die Sache erledigt:

  • Den genauen Wortlaut der Meldung am Anmeldebildschirm. „Es geht nicht“ und „Das Konto ist gesperrt“ führen zu völlig unterschiedlichen Handgriffen.
  • Ob Sie im Büro, im Homeoffice oder unterwegs sind.
  • Ob Sie Ihr Kennwort in den letzten Tagen geändert haben.
  • Welche Geräte mit demselben Konto Mails abrufen: Diensthandy, privates Handy, Tablet, zweiter PC.
  • Ihren Namen und Ihren Standort sowie – wenn Sie ihn zur Hand haben – den Gerätenamen. Sie finden ihn unter Einstellungen → System → Info im Feld „Gerätename“ (die Einstellungen öffnen Sie mit Windows-Taste + I).
  • Seit wann das Problem auftritt und ob es vorher funktioniert hat. „Seit dem Update am Montag“ ist eine wertvollere Information, als es klingt.
  • Ob es nur Sie betrifft oder auch Kolleginnen und Kollegen.
  • Welche der obigen Schritte Sie bereits probiert haben – auch die, die nichts gebracht haben. Das erspart uns, dieselben Dinge noch einmal durchzugehen.
  • Einen Screenshot der Fehlermeldung, falls es eine gibt: Windows-Taste + Umschalt + S, den Bereich mit der Maus aufziehen, dann in der E-Mail Strg + V drücken.
  • Wie dringend es ist: Blockiert es Ihre Arbeit vollständig, oder kommen Sie vorerst weiter?

Ein guter Betreff nennt in einer Zeile, was nicht geht und wo. Zum Beispiel: Anmeldung am Notebook nicht möglich – Meldung „Konto gesperrt“, seit heute früh