Neues Notebook: Was vorher zu klären ist und was Sie danach prüfen
Worum es geht
Ein neues Gerät ist schnell bestellt und selten schnell da. Zwischen Ihrer Anfrage und dem einsatzbereiten Notebook liegen Beschaffung, Lieferzeit, Einrichtung und Übergabe – bei uns ist das der Vorgang mit der längsten durchschnittlichen Laufzeit, und der größte Teil davon ist Warten, nicht Arbeiten.
Was Sie beeinflussen können, ist der Anfang und das Ende: eine vollständige Anforderung und eine ordentliche Übergabe. Beides ist hier beschrieben.
Schritt für Schritt
1. Vor der Anfrage: die Eckdaten sammeln
Diese Angaben entscheiden über das Gerät und lassen sich später nur mit Aufwand ändern.
- Wer bekommt das Gerät, ab wann wird es gebraucht, und ersetzt es ein vorhandenes oder kommt es dazu?
- Wofür wird es verwendet: Office und Mail, oder rechenintensive Fachanwendungen, Konstruktion, Bildbearbeitung?
- Wie wird gearbeitet: überwiegend am Schreibtisch mit zwei Monitoren, oder viel unterwegs? Davon hängen Bildschirmgröße, Gewicht und Dockingstation ab.
- Wird Zubehör gebraucht: Dockingstation, Monitore, Headset, Tasche, Maus?
- Gibt es einen fixen Termin – Eintritt einer neuen Kollegin, Projektstart, Ende einer Leasingfrist?
2. Realistische Erwartung an die Dauer
Standardgeräte sind in der Regel binnen weniger Tage verfügbar, Sonderkonfigurationen deutlich langsamer. Dazu kommt bei uns ein Tag für Einrichtung und Test.
- Sagen Sie uns früh Bescheid, wenn ein Termin feststeht. Eine Woche Vorlauf ändert oft mehr als jede Nachfrage.
- Wird es dringend, weil ein Gerät ausgefallen ist, sagen Sie das ausdrücklich – dafür gibt es andere Wege als für eine geplante Beschaffung.
3. Vor der Übergabe: das alte Gerät vorbereiten
- Prüfen Sie, ob wirklich alles in OneDrive oder auf dem Netzlaufwerk liegt. Was lokal auf C: liegt, wandert nicht automatisch mit.
- Denken Sie an die unauffälligen Dinge: Browserlesezeichen, Signaturen, lokal gespeicherte Vorlagen, Zertifikate für Bankprogramme, Fachanwendungen mit eigener Anmeldung.
- Notieren Sie, welche Programme Sie tatsächlich täglich verwenden. Eine Liste ist verlässlicher als die Erinnerung am Übergabetag.
4. Am Tag der Übergabe
- Melden Sie sich an und richten Sie die Bestätigung am Handy ein, solange wir dabei sind.
- Prüfen Sie in Ruhe: Mail, Kalender, Netzlaufwerke, Drucker, die zwei bis drei Fachanwendungen, mit denen Sie arbeiten.
- Testen Sie die Dockingstation mit beiden Monitoren, Netzwerk und Headset.
- Behalten Sie das alte Gerät noch einige Tage, bevor Sie es zurückgeben – erst dann fällt auf, was fehlt.
Geben Sie das alte Gerät nicht weiter und entsorgen Sie es nicht selbst. Die Festplatte enthält Firmendaten und muss nachweisbar gelöscht werden; das übernehmen wir bei der Rücknahme.
So beugen Sie vor
- Melden Sie ein Gerät, das schwächelt, bevor es ausfällt. Ein geplanter Tausch dauert Tage, ein ungeplanter kostet Arbeitszeit.
- Halten Sie Ihre Daten laufend in OneDrive oder auf dem Netzlaufwerk. Dann ist ein Gerätetausch eine Frage von Stunden statt von Nacharbeit über Wochen.
- Sammeln Sie Anforderungen für mehrere Arbeitsplätze, wenn möglich. Gleiche Geräte lassen sich schneller beschaffen und einheitlich einrichten.
Wenn nichts davon hilft: Ticket per E-Mail
Dann übernehmen wir. Schreiben Sie einfach eine E-Mail an support@acronum.com – daraus wird automatisch ein Ticket, und Sie bekommen eine Eingangsbestätigung. Ein Anruf ist dafür nicht nötig, und Sie müssen auch kein Formular ausfüllen.
Je mehr von den folgenden Punkten in der Mail steht, desto seltener müssen wir nachfragen – und desto schneller ist die Sache erledigt:
- Für wen das Gerät ist und ab wann es gebraucht wird.
- Den Einsatzzweck und die verwendeten Fachanwendungen.
- Ob es ein vorhandenes Gerät ersetzt – und wenn ja, welches (Gerätename oder Seriennummer).
- Welches Zubehör mitkommen soll.
- Ihren Namen und Ihren Standort sowie – wenn Sie ihn zur Hand haben – den Gerätenamen. Sie finden ihn unter Einstellungen → System → Info im Feld „Gerätename“ (die Einstellungen öffnen Sie mit Windows-Taste + I).
- Seit wann das Problem auftritt und ob es vorher funktioniert hat. „Seit dem Update am Montag“ ist eine wertvollere Information, als es klingt.
- Ob es nur Sie betrifft oder auch Kolleginnen und Kollegen.
- Welche der obigen Schritte Sie bereits probiert haben – auch die, die nichts gebracht haben. Das erspart uns, dieselben Dinge noch einmal durchzugehen.
- Einen Screenshot der Fehlermeldung, falls es eine gibt: Windows-Taste + Umschalt + S, den Bereich mit der Maus aufziehen, dann in der E-Mail Strg + V drücken.
- Wie dringend es ist: Blockiert es Ihre Arbeit vollständig, oder kommen Sie vorerst weiter?
Ein guter Betreff nennt in einer Zeile, was nicht geht und wo. Zum Beispiel: Neues Notebook für Frau Berger ab 01.10. – ersetzt AC-NB-014, mit Dockingstation
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